In der Verschiedenheit das WIR gefunden

Im August fand bei schönstem Sommerwetter zum 8. Mal das Familiencamp des „Verein für soziale Selbstverteidigung“ (VSSV) aus Jüterbog statt. In diesem Jahr waren erstmals Flüchtlinge aus Syrien, Kenia und Somalia dabei.  DSC_0008

Für das Programm mit viel Freizeit, Spiel und Spaß bot die direkt am Storkower See gelegene Herberge mit Spielplatz, Tischtennis, Kegelbahn, Volleyball- und Fußballplatz, Ruderbooten, Radtouren und Wanderungen in die Umgebung sowie baden im See, ideale Voraussetzungen. Vor allem die geführte Kanutour, auf der viel Interessantes über die Storkower Dahmeseen-Region zu erfahren war, hat allen sehr gefallen.

Zum Programm gehörte natürlich auch, in ungezwungener und entspannter Atmosphäre zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen, neue Ideen zu denken und die Netzwerke für gemeinsames soziales Handeln enger zu knüpfen. Nach kurzer Vorstellungsrunde haben die Teilnehmer nach der „Open Space-Methode“ (Offener Raum), die Themen für die Workshops und Diskussionsrunden selbst festgelegt.

DSCI2932So fanden alle – ob Jung oder alt, ob Single oder in Familie, ob Nichtorganisierte oder aus verschiedensten Vereinen sowie Nationalitäten – unter dem diesjährigen Motto „In der Verschiedenheit das WIR finden“ schnell zueinander.

Um auch Menschen die nicht viel Geld ausgeben können ein solches Familiencamp zu ermöglichen, war der Teilnehmerbeitrag wie in den vergangenen JahrenDSCI3008 sozial gestaltet und für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kostenfrei. Ohne die Unterstützung der Spender und Sponsoren, die unseren Verein bei der Realisierung unterstützt haben, wäre dies nicht möglich gewesen. An dieser Stelle bedanken wir uns bei der „Aktion Mensch“ und der Fraktion „Die LINKE“.

– Steven ist tot –

Steve-kinyanjui-NjugunaEin Unfall – Eine Tragödie – Sein Leben dauerte nur 23 Jahre.
Er kam aus Kenia, die Hoffnungen und die Ängste seiner Familie ruhten auf ihm.
Nun ist die Hoffnung zerbrochen und die Ängste haben sich bestätigt.
Steven lebte in Jüterbog und wir die wir ihn kannten trauern um ihn. Für uns war er kein Flüchtling sondern einfach nur ein Mensch, ein Freund, ein Bruder, ein Sohn.
Seine Eltern möchten ihn zu Hause im Kreise seiner Familie beerdigen.
Doch das Geld für seine Rückführung ist eine große Hürde.
Wir rufen unsere Freunde und alle mitfühlenden Menschen zu einer Spende auf, damit Steven (Steve Kinyanjui Njuguna) in seiner Heimat seine letzte Ruhestätte findet.

 

Konto: VSSV e.V.
IBAN: DE16 1605 0000 3632 0002 70
BIC: WELADED1PMB
Institut: MBS Potsdam
Betreff: Steven